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Re: Der Eremit (oder Einsiedler) (abgelehnt)
von Mondhase am 27.12.2011 00:51Das ist auch gut :) Dann liegt es an ihm und nicht dem Zufall.
Re: Der Eremit (oder Einsiedler) (abgelehnt)
von Mondhase am 27.12.2011 00:44Ich finde die Idee echt gut.
Der Name ist auch cool :)
Also kann er nur gefressen werden, wenn er alle zwei Tage im Dorf ist?
Ich denke schon, dass es umsetzbar ist.
Re: Spiel 45, Duell der Könige, beendet, 0-1 (Sieg der Werwölfe)
von Mondhase am 26.12.2011 22:44Interessanter Prolog :) Hört sich gut an ♥
Ich bin vielleicht keine gute Königin, aber ich wäre gerne Hauptdeppin :)
Ich würde mich über Stimmen freuen und ich denke, dass ich auch
eine gute Rolle für diesen Posten habe.
Re: Spiel 42 (Ausbildungsspiel, siamesisch): Aufbruch in ein neues Leben? beendet, Sieg der Werwöfe
von Mondhase am 26.12.2011 22:37Nacht 1 - Abschied
Ashgur und Mondhase lagen noch sehr lange auf dem Sofa. Draußen war ein sehr stürmisches Wetter. Gewitter und Regen jagten Mondhase Angst ein. Sie schmiegte sich noch enger um ihn. „Mein kleiner Engel hat Angst.", sagte er liebevoll. „In deiner Nähe nicht.", sagte sie traurig, denn sie wusste, dass sie bald los musste.
Es klopfte an der Tür. Mondhase war sehr nervös und bekam Angst. Ashgur sprang sofort auf und nahm sein Gewehr mit. Mondhase versteckte sich hinter ihm und gemeinsam gingen sie zur Tür. „Schau erst durch den Türspion.", sagte Mondhase besorgt. „Mach ich doch immer.", flüsterte er und schaute vorsichtig durch. Erleichtert ließ er sein Gewehr nieder und schloss die verriegelte Tür auf. „Wer ist das?", fragte Mondhase, die ja nichts gesehen hatte. „Ich bins, mein Schatz.", hörte sie eine Stimme sagen. Da sah sie auch schon ihren Vater. „Oh nein, lass uns noch etwas Zeit, bitte!", flehte sie ihn an. „Wir müssen los.", sagte er ernst und schaute zu Ashgur rüber. Ashgur nickte, gab Mondhase einen Kuss auf die Stirn und sagte: „Es wird alles gut. Mach dir um mich keine Sorgen. Ich komme kurz bevor ihr geht." Er lächelte sie dabei an und sie umarmte ihn kurz. „Sei vorsichtig. Es wird gefährlich, aber ich will dich unbedingt noch einmal sehen, deswegen möchte ich auch das du kommst.", sagte sie und löste sich von ihm. Sie hatte Tränen in den Augen. „Wir werden zum Morgengrauen losgehen.", sagte Schlendrian zu Ashgur und nahm Mondhase an der Hand. „Ich werde da sein.", sagte Ashgur und blickte von Schlendrian zu Mondhase. Dann schloss er die Tür und setzte auf den Boden. Er konnte seine Tränen nicht zurückhalten wie vorhin. Er wollte nur gegenüber Mondhasen stark bleiben, damit sie nicht noch trauriger wird. Er wollte sie später noch einmal sehen, obwohl er wusste, dass der Abschied schwer fallen würde.

Er ging zum Fenster und blickte in die schwarze Nacht. Es regnete immer noch. Er wollte am Fenster bleiben, um den Morgengrauen nicht zu verpassen.
Mondhase kam zuhause an. Ihre wichtigsten Sachen waren verpackt. Sie konnten nicht viel mitnehmen, denn die Kutschenanzahl war beschränkt. Sie packte auch Ashgurs Kugel ein. Er leuchtete sehr hell. Schlendrian kam auf sie zu und sagte: „Das ist viel zu hell und auffällig." „Wir nehmen auch Lichter mit. Das ist von Ashgur.", sagte sie spitz. Nachdem Mondhase ihre Sachen noch einmal kontrolliert hatte, ging sie zum Fenster und blickte nach draußen. Das Wetter draußen passt perfekt zu ihrer Stimmung, dachte sie sich. Man hörte sogar Geheule aus dem Wald. Es war alles sehr düster. Mondhase lehnte sich ans Fenster und erschrick kurz als etwas gegen die Scheibe flog. Doch dann erkannte Mondhase, dass es nur ein Schmetterling war. „Ich hoffe du bringst mir Hoffnung.", flüsterte sie diesem.

„Mein Spatz, wir müssen los.", hörte Mondhase ihren Vater rufen. Sie blickte ein letztes Mal in ihr Zimmer und ging nach unten. Ihr Vater packte die Sachen bereits auf die Kutsche und Mondhase ging mit ihrer Regenjacke raus. Sie blickte umher und wartete sehnsüchtig auf Ashgur. Sie sah in vielen Häusern das Licht brennen. Alle waren dabei hinaus zu gehen. Der Morgengrauen setzte nämlich schon an. „Wo bleibt er nun?", sagte Mondhase verzweifelt. „Keine Ahnung, meine Süße, aber wir müssen gleich los.", erwiderte er kurz und redete mit einem älteren Herrn. Aus der Ferne kam eine männliche Gestalt mit Kapuze auf sie zu. Mondhase begann sich zu freuen, doch dann merkte sie, dass es sich um Raihdo handelte. „Hey Raidho, weißt du wo Ashgur ist?", fragte sie ungeduldig. Er antwortete ihr nicht. Er blieb stehen und umarmte sie. Mondhase wiederholte ihre Frage, doch er schwieg. „Was ist mit ihm los?", fragte Mondhase besorgt ihren Vater. Der ältere Herr neben ihm sagte: „Es sieht aus, als ob er unter dem Bann eines Beschwörers steht." Raihdo nickte nur still. „Danke, dass du gekommen bist. Das ist echt lieb von dir.", sagte Mondhase, doch ihr blieb ein Kloß im Hals stecken. Sie dachte an Ashgur, der nicht kam und hier stand vor ihm Raihdo, mit dem sie eine kurze Zeit zusammen war und der sie immer noch liebte. „Steig ein, mein Liebling.", sagte Schlendrian. Mondhase stieg traurig in die Kutsche ein, aber eins wusste sie ganz sicher – das würde sie Ashgur niemals verzeihen.

Ashgur blickte traurig aus dem Fenster. Er sah wie die Kutschen und Pferde das Dorf verließen. Er saß drinnen und machte sich Vorwürfe. Er hatte mit Schlendrian gesprochen, als Mondhase einmal nicht dabei war. Dieser wollte seiner Tochter den Abschied leichter machen und überredete Ashgur dazu, nicht zu erscheinen, wenn sie gehen würden. Ashgur stimmte traurig zu, denn er wollte sie nicht traurig machen mit dem Abschied. Ihre Wut würde ihr dabei helfen ihn zu vergessen und ein neues Leben zu starten....

Re: Spiel 42 (Ausbildungsspiel, siamesisch): Aufbruch in ein neues Leben? beendet, Sieg der Werwöfe
von Mondhase am 26.12.2011 19:22HD-Wahl
Die letzten Stimmen wurden gerade gezählt und Ashgur saß mit Mondhase in einer Ecke, wo sie nicht gesehen werden konnten. Sie wollten ihre letzten Stunden gemeinsam verbringen und verzichteten auf den Rummel der Wahl.Schlendrian bekam einen Zettel, wo der Name des neuen Haupthasen stand. Schlendrian bekam als Vorgänger die Ehre den Namen zu verkünden. Seine Augen wirkten sehr nass, als er sagte: „Meine Damen und Herren, ich bin froh ihnen mitteilen zu können, dass Shin unser neuer Haupthase ist." „Shin?", sagte Mondhase schockiert. Ashgur konnte es auch nicht fassen: „Der wird Haupthase?"
Shin ging auf Schlendrian zu und umarmte ihn sehr lange. „Mein alter Freund.", sagte Schlendrian emotional. „Vielen Dank, Schlendrian! Es ist mir eine große Ehre dein Amt weiterzuführen, auch wenn ich traurig darüber bin, dass du morgen nicht mehr da sein wirst. Jedenfalls habe ich vieles für mein Amt geplant, sowie ich es euch bereits in meinem Wahlprogramm angekündigt habe. Wir müssen ab jetzt härter arbeiten und jeder von euch wird mehr Aufgaben bekommen, aber gemeinsam werden wir es schaffen!" Alle klatschten bis auf Mondhase und Ashgur. „Was für ein Schleimer!", sagte Mondhase aufgebracht, „Man könnte sagen, er klaue deine Sprüche..." „Quatsch. Aber er ist mir nicht ganz geheuer, auch wenn seine Vorstellungen meiner entsprechen. Naja, egal. Lass uns abhauen.", sagte Ashgur und zog Mondhase an der Hand. Die Menschenmenge bemerkte die zwei gar nicht. Sie waren alle mit dem neuen Haupthasen beschäftigt. Sie wollten alle ein Foto mit ihm schießen.

Ashgur und Mondhase gingen durch die Dunkelheit. Im Dorf brannten nur einige Laternen. Ashgur blieb vor einem Garten stehen und öffnete das Tor. Sie gingen zum Haus des Gartens und Ashgur kramte Schlüssel aus seiner Hosentasche hervor und schloss die Tür auf. Mondhase wollte das Licht anschalten, doch Ashgur schlug ihre Hand weg und flüsterte: „Psst!" Er ging zu einem Tisch und zündete dort ein paar Kerzen an. „Was sollte das denn?", fragte Mondhase ihn verwirrt. Kerzen waren für sie romantisch, aber ob er das bewusst gemacht hatte? „Wenn hier das Licht brennt, dann locken wir die Werwölfe doch nur an. Alle sind in der Halle und es wird ihnen heute schwer fallen ein Opfer zu suchen. Wir sollten uns daher nicht so offen präsentieren.", sagte er und legte das Streichholz weg. „Da hast du recht. Du bist immer so schlau.", sagte sie liebevoll. Ashgur nahm die Kerzen mit ins Wohnzimmer und sie setzten sich dort auf die Couch. Mondhase schmiegte sich an ihn und schloss die Augen. Dieser Moment sollte eine Ewigkeit dauern, dachte sie sich. Er legte seine starken Arme um sie. „Ich habe Angst. Angst um dich.", flüsterte sie leise. „Das brauchst du nicht, Hase. Ich habe mein Gewehr immer dabei. Leider kann ich dich nicht mehr beschützen, wenn du gehst.", sagte er und gab ihr einen Kuss in die Haare.
Aus dem Garten hörten beide Geräusche und blickten sich in die Augen. Blitzschnell stand Ashgur auf. „Hör zu. Bleib hier und sei still. Nimm mein Gewehr. Ich schau kurz nach.", flüsterte er ernst. Mit leisen aber schnellen Schritten ging er ans Fenster, um im Vorgarten nachzusehen. Aus dem Busch kam etwas hervor und rannte in den Wald. Ashgur konnte es nur mit Mühe verfolgen, denn es war sehr schnell unterwegs. So schnell konnte kein Mensch sein, das war ihm klar. Er sah auch den Grund für das Verschwinden des Geschöpfs. Eine große Menschenmenge kam an Ashgurs Haus vorbei. Die Menschen gingen nach der Wahl zurück zu ihren Häusern. Das Geschöpf hätte es bestimmt nicht mit dieser großen Anzahl an Menschen aufnehmen können. Mit ernster Miene kam er zurück zu Mondhase. „Was war denn los, Ash?", fragte sie besorgt. Ihre Hände zitterten und Ashgur nahm ihr das Gewehr aus der Hand. „Das war nur eine Katze", versuchte er lächelnd und glaubwürdig zu sagen. „Okay, gut.", sagte sie, aber wirkte immer noch beängstigt. Sie zog ihn zu sich und legte ihren Kopf an seine Brust.
Eine Weile saßen sie da, bis Ashgur die Stille unterbrach: „Dein Vater macht sich hoffentlich keine Sorgen, wo du steckst." „Nein, er kann sich wohl denken, dass ich mit dir bin. Ich hab ihm schon gestern gesagt, dass ich den Tag mit dir verbringen möchte, wenn ich die ganzen Sachen gepackt habe. Er hängt bestimmt mit Shin ab – diesem schrägen Vogel.", sagte sie abwertend. „Gut, mein Hase.", sagte er ruhig und gab ihr einen Kuss auf die Nase. Plötzlich löste sie sich von ihm und brachte eine Kette unter ihrer Jacke hervor. Sie zog die Kette aus und nahm sie in ihre Hand.

„Diese Geschichte habe ich bis jetzt noch niemandem erzählt.", sagte sie mysteriös.Ashgur blickte gespannt zu ihr und sie liebte es, wenn er so aufgeregt war.
„Früher hatte ich in der Nacht immer Angst gehabt. Du weißt ja, wie meine Mutter damals gestorben ist.", sagte sie traurig. „Ja, sie wurde von Werwölfen angegriffen.", sagte er und blickte traurig zu ihr. Er wollte sie nicht traurig sehen. „Genau, ich habe in der Nacht, als ich was trinken wollte, gesehen – ihre Leiche. Das war damals sehr schlimm für mich und auch meinen Vater. Seitdem hat er den Kampf gegen die Werwölfe noch ernster genommen als vorher.", erzählte sie weiter. „Das ist auch verständlich.", sagte Ashgur mitfühlend. „Seitdem hatte ich in der Nacht immer Angst. Bis ich irgendwann einen Traum hatte. In dem Traum war ich alleine im Düsterwald und hatte große Angst. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. In der Ferne sah ich eine große Lichtquelle und ging auf sie zu. Das Licht kam von einer Fee, die nackt auf einem Stein saß. Ich ging zu ihr und sie sprach mit mir. Sie hieß Mondfee Thianna und sah sehr traurig aus. Ich fragte sie, ob ich ihr helfen könnte. Sie sagte mir, dass sie keine Kleidung zum Anziehen hätte, weil ihr die Werwölfe diese zerrissen hätten. Sie konnte jedoch davonfliegen und wurde nur leicht an den Flügeln verletzt. Ich versorgte ihre Wunden und gab ihr meine eigene Kleidung. Ich stand selbst nun nackt da und mir war sehr kalt. Thianna bedankte sich bei mir und gab mir ein Amulett in die Hand und sagte: ,Dieses Amulett wird dich immer vor allen Gefahren schützen. Trag es immer bei dir. Es ist so rein wie deine schöne Seele. Danke für deine Hilfe.' Sie gab mir einen Kuss, legte das Amulett um meinen Hals auf meine Backe und verschwand.
Ich wachte natürlich auf und war froh nicht nackt zu sein. Jedoch wollte ich die wunderschöne Fee unbedingt noch einmal sehen und das Amulett hätte ich gerne aus dem Traum mitgenommen. Dann fiel mit etwas auf. Etwas Schweres hing um meinen Hals, ich sah runter und da war das Amulett von der Mondfee! Ich war so glücklich, konnte es mir aber nicht erklären, wie das Amulett dahin kam."

„Das ist ja unglaublich!", sagte Ashgur fasziniert, „Und das ist diese Kette." „Genau, die ist es.", sagte sie lächelnd. Sie nahm es hoch und legte es um Ashgurs Hals. „Ich schenke es dir.", sagte sie liebevoll. „Sowas kannst du mir doch nicht schenken,", sagte er bestürzt, „das ist viel zu wertvoll!" „Deswegen schenke ich es dir. Du bist mir wertvolle als jedes Amulett der Welt. Ich hoffe es wird dich genauso beschützen wie mich all diese Jahre." Ashgur konnte es nicht in Worte fassen wie toll er sie fand, doch ein Kuss würde es hoffentlich ausdrücken. Er küsste sie sehr innig und zärtlich. Sie schmilzte in seinen Armen dahin. „Das wird mir am meisten fehlen.", sagte Mondhase lachend, als sich Ashgur von ihr löste und zu einer Schublade ging. Er kramte etwas Silbernes hervor. Es sah aus wie eine Kugel und leuchtete sehr stark. Er drückte es ihr in die Hand. „Hast du es der Seherin geklaut?", scherzte sie. „Das habe ich einmal in der Stadt gekauft. Die Kugel leuchtet bis zum Tode des Besitzers.", antwortete er. „Das ist doch... Ich weiß nicht was ich sagen soll. Es ist merkwürdig.", erwiderte sie. „Damit du immer weißt, dass es mir gut geht. Damit du dir keine Sorgen um mich machen musst, Liebes.", sagte er beruhigend. „Solange du dieses Amulett bei dir hast, wird es dir hoffentlich immer gut gehen.", sagte sie erleichtert. Sie war nicht nur wegen dem Schutz von Ashgur erleichtert, sondern auch, dass sie noch die ganze Nacht vor sich hatten. Sie hoffte, die Zeit würde stehen bleiben.
Re: Neue Anleitung - Verbesserungen
von Mondhase am 26.12.2011 01:02Ich finde die neue Spielanleitung echt gut. Es ist viel übersichtlicher
und die Fragen im Quiz sind auch hilfreich gewesen und umfassen
fast die ganze Spielanleitung. Super bearbeitet!
Außerdem finde ich auch die neue Charakterbeschreibung und
allgemein ist das Forum sehr schön gestaltet :)
Vielen Dank an die Admins und allen die dabei geholfen haben :)
Mit den Charakterbildern wird es dann bestimmt perfekt.
Re: Spiel 42 (Ausbildungsspiel, siamesisch): Aufbruch in ein neues Leben? beendet, Sieg der Werwöfe
von Mondhase am 25.12.2011 13:48Prolog - Aufbruch in ein neues Leben?
Mondhase stand alleine an einem kleinen Hügel in Hasenhausen und blickte in den Himmel. Es war schon spät am Abend und bald würde die Sonne untergehen. „Wo bleibt er denn nur? Wir haben nicht mehr viel Zeit, bis wir wieder in die Häuser müssen!", dachte sie sich. Sie drehte sich elegant um und blickte zurück zum Dorf. Da kam er auch schon mit zügigen Schritten zu ihr gelaufen. Sie sah ihm ins Gesicht, doch seine Augen blieben kalt, seine Lippen zuckten nicht einmal und er wirkte sehr traurig. „Ashgur", flüsterte sie leise und eine Träne floss ihr über das Gesicht. Als er am Hügel war, legte er sein Gewehr nieder, nahm einen Stein und warf ihn mit voller Wucht in den Haselfluss. „Scheiße!", rief er zornig, den Rücken immer noch zu Mondhase gewandt. „Wieso hast du mir nichts gesagt? Ich verstehe deinen Vater nicht! Wieso gibt er so leicht auf? Wenn wir alle zusammenhalten würden, dann könnten wir die Gefahren, die aus dem Düsterwald kommen, gemeinsam bezwingen!" „Mein Vater wurde zum Haupthasen gewählt, weil er gute Entscheidungen für das Dorf treffen sollte! Er sollte sich um das Wohlergehen der Bewohner kümmern – und wie du siehst, tut er das auch!", sagte Mondhase und konnte die Tränen nicht weiter unterdrücken. Ashgur schien bemerkt zu haben, dass sie aufgebracht war und drehte sich zu ihr um. „Mein Hase, es tut mir leid, so meinte ich es doch nicht", versuchte er sie zu beruhigen, doch schnell revidierte er seine Aussage wieder. „Okay! Ich meinte es genauso. Ich kann die Entscheidung deines Vaters nicht nachvollziehen", erklärte er ungehalten. Er nahm sie in den Arm, er konnte es nicht ertragen sie so traurig zu sehen, trotzdem musste er ihr die Wahrheit sagen. Es war sehr ruhig geworden bis auf ihr Schluchzen. Niemand war zu sehen. Wahrscheinlich packten viele ihre Sachen ein und bereiteten sich auf morgen vor. Ashgur konnte es nicht fassen, dass so viele von hier weggehen würden. Die Atmosphäre im Dorf war immer sehr fröhlich und munter gewesen, wenn die Bewohner nicht mit Werwölfen kämpfen mussten. Sie hatten sogar eine Nachtwache gegründet. Jeden Tag wachten mehrere Männer das Dorf und versuchten den Werwölfen entgegen zu wirken. Tatsächlich wurden die Werwölfe durch diese ruhiger und es gab Tagelang kein Opfer. Irgendwann entwickelten auch die Werwölfe besondere Fähigkeiten in dem tiefen des Düsterwaldes und wurden stärker. Alles begann mit der Amtszeit vom Haupthasen Schlendrian – Mondhases Vater. Seitdem er an der Macht war, häuften sich auch die Vorfälle mit den Werwölfen. Das machte ihm sehr zu schaffen, denn er konnte nicht viel gegen die Werwölfe unternehmen. Er führte einen täglichen Rat mit allen Bewohnern von Hasenhausen ein. Sie suchten gemeinsam nach Verdächtigen, die sie am Galgen erhängen wollten. Das war eine sehr heikle Sache, denn man konnte sich nicht sicher sein, dass die Erhängten auch wirklich Werwölfe waren. Man konnte es erst nach ihrem Tod feststellen. Es wurden auch einige Mal Unschuldige erhängt. Schlendrian als Richter entschied meistens über die Lynchenden und wahrscheinlich hatte er ein schlechtes Gewissen und wollte einfach aus diesem Grund verschwinden, dachte sich Ashgur. „Ich bleibe hier!", sagte er entschieden. Mondhase, die ihr Gesicht die ganze Zeit in seiner Schulter vergraben hatte, blickte zu ihm auf. „Wie meinst du das?", sagte sie schockiert, „Du kannst hier nicht bleiben! Es ist viel zu gefährlich!" „Ach und durch einen Wald zu wandern in der Hoffnung einen besseren Ort zu finden ist nicht gefährlich?", sagte er verbissen. Sie löste sich von ihm und warf ihm böse Blicke zu. Er sah ihr die Wut an. Sogar wenn sie böse dreinschaute, fand er sie wunderschön, doch er durfte sich dadurch nicht ablenken lassen. Er fuhr fort: „Das was ihr macht ist doch noch gefährlicher, oder? Ihr riskiert doch euer Leben da draußen! Ich glaube, Schlendrian hat noch nicht soweit gedacht." „Mein Vater hat sehr wohl daran gedacht!", erwiderte sie scharf, „Er hat natürlich viele Vorkehrungen getroffen und wir werden um jeden unserer Rastplätze eine Schutzbarriere erstellen. Die Werwölfe können diese nicht überqueren." „Schön und gut, aber was ist mit den Werwölfen, die mit euch kommen werden. Du weißt, dass sich auch Werwölfe unter unseren Bewohnern befinden.", sagte er besorgt. „Denkst du, die kommen mit?", fragte sie verunsichert. „Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich handelt es sich bei Angreifern um Werwölfe eines Rudels. Ich glaube nicht, dass sie sich trennen werden.", sagte er und blickte zum Dorf hinüber. „Dann bleiben die hier und ihr seid dann bedroht. Bitte, komm mit. Was soll ich ohne dich tun? Ich werde verrückt, wenn ich immer daran denken muss, dass du möglicherweise tot bist.", sagte sie unter Tränen. „Ach mein Hasi.", sagte Ashgur und umarmte sie mit seinen starken Armen. Die Tränen durchnässten sein T-Shirt, doch das war ihm egal. „Wenn alle Bewohner mit euch kommen würden, dann müssten doch auch die Werwölfe mitkommen, weil es sonst auffällt, wenn sie dableiben. Wenn sie mitkommen, terrorisieren sie uns im neuen Dorf. Das geht nicht. Wir müssen die Werwölfe bezwingen. Deswegen bleibe ich hier. Wenn wir sie besiegt haben, dann könnt ihr wieder kommen.", sagte er, während er über ihren Rücken streichelte. „Der Fluch des Düsterwaldes wird immer und immer wieder zurückkehren. Wir müssen weg von diesem verdammten Wald", sagte sie schluchzend. „Meine Süße, ich muss hier bleiben – ich kann die anderen nicht im Stich lassen.", sagte er mit sanfter Stimme. 
Sie kam mit ihrem Gesicht sehr nah an seins und blieb einige Sekunden regungslos stehen bis sie anfing ihn zu küssen. Sie küssten sich mehrere Minuten zärtlich, während im Hintergrund die Sonne unterging. Schöne Farben bezogen den Himmel und allmählich wurde es dunkler. Nur mit Mühe konnte sich Ashgur von ihr lösen, denn sie mussten zurück in die Stadt bevor es zu dunkel wurde. „Das war wohl unser letzter Kuss.", stellte sie fest. „Es war nicht der letzte.", sagte er bestimmend und nahm ihre Hand. Gemeinsam gingen sie zum Dorf zurück, sprachen jedoch kein Wort miteinander. Sie wussten beide, je mehr sie reden würden, desto schwerer würde der Abschied fallen. Das Dorf wirkte sehr ruhig und alle Häuser waren dunkel. Nur aus einer großen Halle konnte man das Gerede vieler Menschen hören. Sie gingen hinein und sahen viele Menschen auf der Tribüne sitzen. Mondhase blickte zu seinem Vater, der gerade seine Abschiedsrede als Haupthase von Hasenhausen hielt. Er sah sehr emotional aus und Mondhase konnte ihn verstehen. Er liebte seine Aufgaben als Haupthasen; nur die Vorfälle mit den Werwölfen waren für ihn kein Spaß gewesen. Mondhase blickte zu Ashgur. Er war ein so süßer Junge gewesen. Sie wollten sogar heiraten, doch jetzt würden ihre gemeinsamen Pläne aufs Eis gelegt werden. Sie hatten sogar Namen für ihre Kinder ausgesucht gehabt. Sie wollten zwei Mädchen und einen Jungen. Eine Fernbeziehung würde nicht kappen, dass wussten sie schon von vornherein. Mondhase war vertieft in ihren Gedanken und bekam die Wahl des neuen Haupthasen nicht wirklich mit. Doch eins wusste sie ganz sicher und das flüsterte sie Ashgur zu: „Ich denke, du wärst der beste Haupthase, den das Dorf jemals haben wird. Du wärst der beste Nachfolger meines Vaters." „Dankeschön, mein Schatz. Ich weiß das sehr zu schätzen. Aber ich denke eher, es ist wichtiger zu entscheiden, wer die Positionen einnimmt, die verloren gehen." „Wie meinst du das?", fragte sie verwundert. „Na, überleg doch einmal. Wenn viele Bewohner gehen, dann fehlen uns im Dorf entscheidende Berufe. Du warst die Apothekerin im Dorf und jetzt muss irgendeiner der anderen Bewohner deine Position besetzen und noch seinen eigenen Beruf verwalten." „Dann hat jeder ab jetzt jeder zwei Rollen?", hackte sie nach. „Genauso ist es, Liebes. Ich bleibe lieber im Hintergrund statt Haupthase zu werden und die ganze Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen.", sagte er und schaute die Kandidaten an, die sich zur Wahl aufstellten.
Spiel 42 (Ausbildungsspiel, siamesisch): Aufbruch in ein neues Leben? beendet, Sieg der Werwöfe
von Mondhase am 25.12.2011 13:30Outing: kreativ
-> keine offene Nennung der Rolle
-> kein verwenden des Rollennamens als Hinweis (da seh ich aber alt aus)
-> keine Hinweise auf die eigenen Hinweise
-> kein Zitieren der eigenen Hinweise oder fremder Hinweise
-> falls ihr euch nicht sicher seid, ob euer Hinweis erlaubt oder schon zuviel ist, fragt mich bitte
Postzwang: Aktiv (1 mal pro Werwolftag)
Lynchzwang: Aktiv
Fresszwang: inaktiv
HD-Wahl: bis 19:00 am Mo, 26.12.
Lynchung: 19:00 Uhr
WW-Opfer: bis 21:00 Uhr
SR-Tätigkeiten: bis 21:45 Uhr
Nachtpost: 22:00 Uhr
Rollen: aus allen offiziellen Rollen können welche vorkommen + einige inoffizielle Rollen
Wolfsschamane
Der Wolfsschamane ist selbst eigentlich ein Werwolf, aber hat zusätzlich eine Fähigkeit,
die den Werwölfen hilft. Er kann jede Nacht einen Werwolf vor den Blicken der Seherin,
des Parnormalen Ermittlers oder anderen Sonderrollen schützen, die die Rolle des Werwolfes
herausfinden möchten. Er muss jedoch jeden Tag einen anderen Werwolf des Rudels wählen.
Er darf nicht zweimal hintereinander dieselbe Person beschützen. Die vom Wolfsschamanen
geschützte Person wird als Dorfbewohner gesehen, jedoch kann das Waisenmädchen diesen
Betrug aufdecken, denn bei ihr können sich die Werwölfe dennoch nicht beherrschen.
Richter
Der Richter darf bei Unentschieden einer Lynchung entscheiden, wer gelyncht werden soll.
Die Nachricht geht an den Spielleiter. Der Richter kommt jedoch nur zum Einsatz, wen
der Sündenbock nicht mehr im Spiel ist. Der Richter gewinnt auch mit dem Dorf.
Anwalt
Der Anwalt gewinnt mit den Dorfbewohnern darf dreimal im Spiel vor dem Nachtpost
einen Mandaten aussuchen und bis zum nächsten Nachtpost sein Anwalt bleiben.
Falls der Mandant gelyncht werden soll, dann kommt sein Anwalt und er kann nicht
gelyncht werden.
Medium
Das Medium gewinnt mit dem Dorf. Das Medium stellt über den Spielleiter einem
bereits ausgeschiedenen Spieler eine Ja/Nein-Frage. Jedoch muss das Medium aufpassen,
denn der Gestorbene muss nicht die Wahrheit sagen.
Schwärmerin
Die Schwärmerin möchte sich unbedingt verlieben und verliebt sich in die Person, die
die erste Sonderrollenaktivität auf die Schwärmerin ausübt.
Nur das Rudel hat Abspracherecht! Das Rudel wählt bitte einen Rudelführer.
Alle Aktivitäten der Sonderrollen gehen bitte an Thianna.
Teilnehmer [5/15]:
ProfessorDusselig --------------------> [Richter/Holde Maid] aus Liebe gestorben ♥ Chrack
Chrack --------------------> [Harter Bursche/Dorfdepp] gefressen ♥ Prof
Wobrocker --------------------> [Jäger/Sündenbock] gelyncht
tssx33 --------------------> [Anwalt/Jeremias] gelyncht
Shin --------------------> [Seher/gebissener Verfluchter] Haupthase überlebt
Sky --------------------> [Weißer Werwolf/Doppelgänger--> Seher] unbekannte Todesursache
Hahanmonster --------------------> [Paranormaler Ermittler/Schwärmerin] überlebt
Raidho --------------------> [Heiler/Medium] überlebt
Baldrsky --------------------> [Werwolf/Beschwörer] gelyncht
Ratton --------------------> [Werwolf/Wolfsschamane] überlebt
Xion --------------------> [Werwolfsjunge/Doppelgänger --> Medium] gefressen
Alex89ccc --------------------> [Rotkäppchen/Süßwarenhänderlin] gefressen
Kairi --------------------> [Werwolf/Amor] überlebt
Hermium --------------------> [Hexe/Waisenmädchen] gelyncht
Saschki --------------------> [Werwolf/Zaubermeister] vergiftet
Re: Spiel 43 (Monarchie): Im Tal des Feuers, beendet (Die Wölfe haben gesiegt)
von Mondhase am 22.12.2011 20:59Nee, ich habs jetzt verstanden xD
Aber trotzdem finde ich es fies... :/
Re: Spiel 43 (Monarchie): Im Tal des Feuers, beendet (Die Wölfe haben gesiegt)
von Mondhase am 22.12.2011 20:51Du verstehst mich nicht xD
Wenn ich Raidho gelyncht hätte, dann verliert das Dorf alle Sonderrollen
und ihr könntet mich nur noch stürzen und nicht meucheln oder vergiften!

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