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Re: Spiel 25 alias 23 ½: Die Landkarte der Zeit - Sieger: Das Gute
von Woelf am 21.09.2011 23:42
Re: Spiel 25 alias 23 ½: Die Landkarte der Zeit - Sieger: Das Gute
von Woelf am 21.09.2011 23:34
Also... Gelbe Karte, Nitschi...

Und Gelbe Karte für simml <--- Dummheit schützt vor Strafe nicht...

Re: Spiel 25 alias 23 ½: Die Landkarte der Zeit - Sieger: Das Gute
von Woelf am 21.09.2011 22:11Heute sollte der Galgen leer bleiben. Keine Gaffer, die von der Sensation angelockt den Marktplatz füllten und mit der untergehenden Sonne einen aus ihrer Mitte zum Werwolf grölten... Dieser Tag stand im Zeichen der Trauer und dem Gedenken an die tragischen Tode der letzten Nächte. Heute sollte niemand verurteilt und niemand gelyncht werden. Keiner tat auch nur irgendetwas... So gab es niemanden, der seine Kugel putze, oder seine Tränke zählte... Niemand, der sich aufopferungsvoll vor den Anderen werfen mochte, niemand, der Gefühle für irgendwen hegen konnte und schon gar niemanden, der sich stark und unbesiegbar fühlte. Auch J2137 war heut nicht der Gleiche. Kein Glühen im Herzen, kein gefährliches Feuer in seinen Augen... Sein kindliches, vor dem Schecken der Nacht schützendes Gemüt schien verloren gegangen zu sein... Auch wenn dieser große, grobschlächtige Kerl, der fast zwei Meter maß, einen ausgewachsenen Bullen auf´s Kreuz legen konnte, sah man ihm doch klar an, dass er den Verlust seiner über alles geliebten Süßigkeiten durch nichts aufwägen konnte. Jedenfalls heute nicht... Besaß er doch den Verstand eines Kleinkindes. Sein Panzer war gebrochen und der Kummer lähmte seine Sinne... Heute Nacht war er ein leichtes Fressen für die hungrigen Wölfe, wenn auch etwas schwer verdaulich...
Re: Spiel 25 alias 23 ½: Die Landkarte der Zeit - Sieger: Das Gute
von Woelf am 21.09.2011 08:59Re: Spiel 25 alias 23 ½: Die Landkarte der Zeit - Sieger: Das Gute
von Woelf am 20.09.2011 21:35Auf den Jubel über THORADINs Tod folgte schnell die Ernüchterung und traurige Erkenntnis, dass man mit ihm einen der Besten unter ihnen verloren hatte... Sie entschieden sich, seine Leiche nicht wie die der anderen Werwölfe in den kalten Fluten der Themse zu versenken. Er sollte begraben werden. Begraben werden und in Erinnerung bleiben als der, der er wirklich war - einer von ihnen. Die schrecklichen Ereignisse in Whitechapel hatten sich nun schon bis in die ansehnlicheren Wickel Londons rumgesprochen. Zwar war der weltfremde Adel gewappnet vor Hunger, Armut und Pest, doch vor der Nacht war niemand sicher... Auch die Klatschblätter der Stadt überschlugen sich förmlich mit dem Heraufbeschwören der nahenden Apokalypse und die Kirchen sprachen gar von der Rache des Teufels. In der Nacht wurden die goldenen Tore verriegelt und für die holden Damen vom Hofe eine Ausgangssperre verordnet - zur eigenen Sicherheit versteht sich. Doch das Böse findet immer seinen Weg...
Es war dunkel und verregnet als ein düsterer Schatten die engen Gassen entlang schlich - vor sich eine Gestalt, die sich verstohlen durch die Nacht bewegte auf jeden ihrer Schritte achtend. Zulange hatte er darauf verzichtet, sein Können unter Beweis zu stellen, aber nun war die Zeit gekommen. Er schlich immer weiter und als er direkt hinter der Gestalt war, drehte diese sich um. Ohne zu zögern rammte der Ripper ihr das Messer direkt ins Herz. Lautlos glitt diese zu Boden, während ihr Mörder schon damit beschäftigt war, alle Wertsachen an sich zu nehmen. Mehr aus Gewohnheit, denn aus Nutzen für sich selbst. Der Plus rauschte ihm in den Ohren. Er keuchte befreit auf und verschwand in der Dunkelheit, aus der er gekommen war...
Am nächsten Morgen waren sie wieder zu hören, die klagenden Schreie, die nichts Gutes verlauten ließen. Der Tod hatte sein nächstes Opfer gesucht und gefunden! Wie in einen Schutzkreis, der alles Böse von ihr halten soll, lag engelsgleich HEIDLERBIENE in einem letzten Bett aus Blut und Dreck. Der Dolch in ihrem Herzen war der einzige Zeuge der schrecklichen Geschehnisse kürzlich vergangener Stunden. Durch ihre Herzensgüte war sie im oft so trostlosen Whitechapel für viele der einzige Lichtblick im stetig drüben Grau des eigenen Seins... Ihr tagtäglich liebevoll gepflegter Süßwarenstand, würde nun für immer leer stehen... JENZO, der den Wölfen schon seit Beginn an mit seinen geheimen Ermittlungen auf der Spur war, konnte das Bild des Grauens vor seinen Augen nicht verkraften und befahlt dem rostig kalten Stahl nach dem Leben seiner Geliebten, auch das Seine zu beenden. Jede Hilfe kam zu spät. So hatte diese Nacht nun auch ihr zweites Opfer gefordert. Allen Beteiligten saß der Schock angesichts der schrecklichen und vor allem sinnlosen Tode zweier sich liebender Menschen so tief in den Knochen, sodass niemand auch nur im Ansatz an all die Nichtigkeiten des Alltags denken und seiner Wege gehen mochte... Sie alle waren zu geschockt. Ein Tag in Trauer... Ein Tag, in dem die Zeit still stand...
Re: Spiel 25 alias 23 ½: Die Landkarte der Zeit - Sieger: Das Gute
von Woelf am 20.09.2011 19:20War die Nacht noch ruhig, sollten sich doch am Tage die Ereignisse und Meinungen überschlagen! So wurde dem selbsternannten Anführer THORADIN öffentlich das Misstrauen ausgesprochen. Zunächst noch belächelt, zeichnete sich doch mit zunehmender Ausdauer die Hartnäckigkeit der Beschuldigungen ab... Als Vielschwätzer von der Meute Richtung Galgen gepeitscht, sollte heute doch tatsächlich mit der Lynchung THORADINs das nächste Kapitel der erfolgreichen WW-Lynchsammlung geschrieben werden... Mit dem Strick um seinen Hals, verschlug es dann selbst ihm die Sprache... Der Hebel schnallte, die Falltür öffnete sich und nach dem Boden unter seinen Füßen, sollte der bis zum Schluss kämpfende THORADIN letztlich auch sein Leben verlieren... Mit seinen letzten Atemzügen auf Erden, hauchte er der jubelnden Masse ein "...ich wollte stets lieber für euch kämpfen und sterben, statt dem Bösen in die Hände zu fallen..." entgegen...
Re: Einteilung der Spieler in drei Gruppen
von Woelf am 19.09.2011 23:04Denke auch, dass man maximal die Variante mit dem "Test-Spiel" einführen sollte, denn das "3-Schichten-Prinzip" wird dem Neuankömmling, der das Spiel trotzdem aus dem Schlaf beherrscht (Stichwort: Thoradin u.a.) einfach nicht gerecht, würde ihn vielleicht sogar abschrecken und im schlimmsten Fall von der Seite vertreiben. Denn wie WobRocker richtig meint, ist ja die Einteilung über die Silberkugeln schon deprimierend genug! Mache zudem grad als SL die Erfahrung, dass sich Neuankömmlinge, selbst die, die das Spiel nicht einmal aus dem RL kennen, als taktisch gute und engagierte Spieler beweisen! Man kann das Thema Spielerqualität vs. Anzahl der Spiele halt eben nicht einfach pauschalisieren!
Re: Spiel 25 alias 23 ½: Die Landkarte der Zeit - Sieger: Das Gute
von Woelf am 19.09.2011 21:24Zum wiederholten Male hatte Whitechapel seinen Schuldigen gefunden. Wieder einmal fand durch des Henkers Hände eine der Bestien ihr verdientes Ende... Eine Gefahr weniger... Doch weniger war nicht genug. Die Plage sollte vollkommen aufgespürt und ausgerottet werden. Da waren sich alle einig. Doch so leicht würden sie es ihnen bestimmt kein zweites Mal machen. Vielleicht sollen sich die Narren auch einfach nur in Sicherheit wiegen... Schnell waren die Straßen wieder wie leergefegt und mit dem leuchtenden Mondlicht, welches das Schweigen der Dunkelheit durchbrach, kam auch die Angst zurück... Das Mondlicht. So unschuldig und rein und doch ein Bote des Unheils...
Als das Licht seine Quelle wechselte und der nächtliche Himmelskörper von der aufgehenden Sonne abgelöst wurde, blieben die befürchteten Schreie am Morgen aus...
Re: Spiel 25 alias 23 ½: Die Landkarte der Zeit - Sieger: Das Gute
von Woelf am 19.09.2011 19:37Auch die letzte Nacht hatte die Dunkelheit ihr traurig Opfer gefordert. Doch von Bissspuren nicht die Spur...
Die Menschentraube wuchs und wuchs... Dutzende Augen waren auf den am Boden liegenden DANI gerichtet... Augen voller Entsetzten... Voller Trauer, voller Angst... Doch in einigen Augen ließ sich eine gewisse Genugtuung nicht verbergen... Gepaart mit ein wenig Enttäuschung gar... Sollte er doch das Opfer nicht sein – dummer Narr, warum auch musst du zur falschen Zeit am falschen Ort auftauchen... Augen voller Gleichgültigkeit, Augen die nach Mensch dürsteten... Augen, die wiederum die geheim musternden Blicke Anderer auf sich zogen. Unauffällige Blicke... Blicke, die hinter der weißen Weste gar schreckliche Wahrheit vermuteten...
Ohne auch nur ein Wort der Verteidigung sprechen zu können, sollte MAMOKO heute der gaffenden Zuschauerschar umjubelte Attraktion sein. Sie wurde für den Tod der Beiden unschuldigen Seelen verantwortlich gemacht. Im Namen des Volkes sollte sie streben. Das Volke brauchte seinen Schuldigen und in ihr hatte es den gefunden. Der Stick besiegelte ihr Schicksal und ohne viel Gegenwehr ergab sie sich Selbigem. Stunden vergingen, in denen nichts passierte... Die letzten Sonnenstrahlen verschwanden am Horizont und die Dunkelheit legte ihr düsteres Gewand über die wartende Meute... Es war finster. Der Sternenhimmel von Wolken verdeckt und so wie die Zeit, verflog auch die hartnäckigste Hoffnung, in MAMOKO einen Werwolf gelyncht zu haben... Man nahm sie vom Galgen, löste den Strick um ihren Hals und wollte sie zu Grabe tragen. Mit gesenktem Haupt hielt der Henker ihren leblosen Körper in seinen Armen und schaute betrübt in ihr unschuldig, reines Gesicht. Die Wolkendecke brach auf... Und er lächelte...
Re: Spiel 25 alias 23 ½: Die Landkarte der Zeit - Sieger: Das Gute
von Woelf am 18.09.2011 21:37Nachdem spät in der Nacht RHOMYs lebloser Körper vom Galgen genommen wurde und auch die restlichen Gaffer sich vom Ort des Geschehens wanden, um nicht nach dem kleinen DAVID das nächste Ziel der Werwölfe zu werden, war das zuvor so lebendige Whitechapel wie ausgestorben. Ein jeder verkroch sich hinter schwer verschlossenen Türen, um nicht am eigenen Leib die Rache der Werwölfe zu spüren. Und wer keine Tür zum dahinter verstecken hatte, betete zu einer höheren Macht, den nächsten Sonnenaufgang erleben zu dürfen.
Mit Anbruch des Tageslichtes kehrte so langsam wieder Leben an diesen gottverlassenen Ort. Mit den ersten Kutschen, welche unbeirrt und zielsicher durch die gern gemiedenen Straßen donnerten kamen auch schon die Bettler und Tagelöhner unterschiedlichsten Gewerbes aus ihren Löchern gekrochen! Plötzlich rissen laute Schreie die Menschen aus ihrem Alltags-Trott. "Sie haben wieder zugeschlagen! Oh mein Gott! Sie haben sich gerächt!", hallte es aus einer kleinen Nebengasse. Schnell versammelte sich eine riesige Traube Schaulustiger und Wichtigtuer um den Ort des Verbrechens. Sie sahen DANI am Boden liegend. Seine Augen hatten jeglichen Glanz verloren. Auch diese Nacht hatte die Dunkelheit ihr Opfer gefordert. Doch von Bissspuren nicht die Spur...


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