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Re: Spiel 31: Die Geheimnisse von Schattenschlucht, Ausbildungsspiel Clodo und Ashgur (beendet) Sieger: Das Rudel!
von Ashgur am 07.11.2011 21:11Teilnehmer:
Das Dorf (Verlierer):
Woelf - Hexe (gelyncht)
Kairi - Dorfbewohnerin (gelyncht)
melody - Meuchler (vom Rudel überrannt)
Mondhase - Seherin (gefressen)
Alex89ccc - Lykantrophin (gelyncht)
Raidho - Alter (vom Rudel überrannt)
Thoradin - Verfluchter (gelyncht) "Der zweite Wanderer (Der Todesverachtende)"
HaHanMonster - Amor (gefressen)
Jenzo - Verfluchter (gelyncht) "Der erste Wanderer (Der Krieger)"
LiZZix - Heiler (vom Rudel überrannt)
Trick 77 - Waisenmädchen (gefressen)
ekta - Unruhestifterin (gefressen)
Das Rudel (Sieger):
Ridcally - Verfluchter (gebissen und überlebt) "Der dritte Wanderer (Der Intrigant)"
Chaoslord - Werwolf (gelyncht)
LoupGarou - Werwolfjunges (erdolcht)
chilli - Jäger/Günstling (überlebt)
Shin - Leitwolf (überlebt)
NewMetaKnight - Werwolf (überlebt)
Stellamia - Weißer Wolf (in den Wald gerannt)
Zino1998 - Werwolf (in den Wald gerannt)
Vielen Dank an euch alle, die ihr so viel Zeit und Energie in das Spiel gesteckt habt, ich hätte es mir an vielen Stellen nicht besser wünschen können! Hoffentlich bald wieder...?!^^
Re: Spiel 31: Die Geheimnisse von Schattenschlucht, Ausbildungsspiel Clodo und Ashgur (beendet) Sieger: Das Rudel!
von Ashgur am 07.11.2011 21:06Dunkle Wolken zogen sich am Himmel über Schattenschlucht zusammen als am Abend des siebten Novembers eine in einen dunklen Mantel gehüllte Gestalt einen Ort betrat, für welchen so viel getan worden war um ihn vor ihr verborgen zu halten. Den blutbefleckten, goldenen Schlüssel in der Hand drehend schritt die Gestalt auf den Altar in der Mitte des kleinen Waldstückes zu.
Hier wirkte ein Zauber, dass war nicht nur an dem sanften Glühen des Altars zu sehen...die ganze Luft war erfüllt von ihm...und er richtete sich gegen den Eindringling.
Diese jedoch schritt ungerührt weiter auf ihn zu und ließ schließlich den Schlüssel auf die große Marmorplatte vor ihm fallen.
In dem Augenblick, in welchem der Schlüssel den Altar berührte, verschwand der Glanz des Zaubers und somit jeder Schutz, welcher diesem heiligen Ort geblieben war.
Ein Lächeln huschte über das Gesicht des Wanderers, als er seine Hand nach dem großen steinernen Sonnensymbol ausstreckte.
Er warf einen Blick zur Seite. Seine rechte Hand, der Leitwolf des Rudels, welcher sich noch am Leichnam Emerald Mamoris gürlich getan hatte, erschien in seinem Blickfeld.
Dann wanderte der Blick des Wanderers zum Himmel. Der Fall der sechsten Sonne war besiegelt und auch die Zeit der anderen fünf rückte immer näher.
Als das Licht der sechsten Sonne verlosch, war es still in Schattenschlucht.
Sieg für das Rudel!
Re: Spiel 31: Die Geheimnisse von Schattenschlucht, Ausbildungsspiel Clodo und Ashgur (beendet) Sieger: Das Rudel!
von Ashgur am 07.11.2011 20:42Regelerläuterung: Die Lynchung wird bei Gleichstand als Pazifismus gewertet.
Re: Spiel 31: Die Geheimnisse von Schattenschlucht, Ausbildungsspiel Clodo und Ashgur (beendet) Sieger: Das Rudel!
von Ashgur am 07.11.2011 18:22Lynchpost kommt heute etwas später.
Re: Der Arzt (abgelehnt)
von Ashgur am 07.11.2011 16:50...hm dann braucht man auch keine neue rolle...sondern nimmt einfach zwei heiler ins setting =)
Re: Der Prediger(Heidelberger Spielvariante) (abgelehnt)
von Ashgur am 07.11.2011 10:43okay...nochmal zusammengefasst:
Ja, das mit der Neuabstimmung ist glaube ich tatsächlich schwer zu bewerkstelligen...optional kann das aber ja von SL zu SL verschieden gehandhabt werden (wem das nich zu viel stress is und wer nich denkt dass die Rolle dann zu stark würde)...
ansonsten finde ich die Rolle aber recht gut...
Re: Spiel 31: Die Geheimnisse von Schattenschlucht, Ausbildungsspiel Clodo und Ashgur (beendet) Sieger: Das Rudel!
von Ashgur am 06.11.2011 21:46Die drei Wanderer...
Mühsam versuchte Emerald Mamori sich zu erinnern. Er hatte schon von ihnen gehört...früher einmal...in alten Geschichten.
Gekommen um der Welt Verderben zu schenken. Herren der Lykantrophie. Die Henker der Sonnen. Ja...er erinnerte sich.
Doch hatte er die Sagen um diese Wanderer bisher nur mit einem müden Lächeln abgetan. Wie war er doch dumm gewesen.
Anscheinend waren genau diese Wanderer nun in Schattenschlucht.
Drei waren es und jeder von ihnen erfüllte genau seine Funktion.
Der Krieger, geschickt um den Widerstand der Menschen zu brechen.
Der Todesverachtende, welcher sich für den höheren Zweck opfern würde und
Der Intrigant, geschickt um sich in die Reihen der Menschen zu begeben und diese zu täuschen.
Und ihr Ziel war der Ankerpunkt, das war nun offensichtlich. Der Blick des Hüters fiel auf den Schlüssel, welcher immernoch in seiner Hand lag, und dann auf die Wände des Raumes, in welchem er sich befand.
Führte ihn dieser Schlüssel möglicherweise dorthin?
Emerald Mamori war viel zu sehr mit seinen Gedanken beschäftigt um die Schreie wahrzunehmen, welche leise, aber doch vernehmbar, aus den Weiten der Stadt an sein Ohr drangen.
Zwei Wesen fanden hier heute den Tod.
Zum einen war es Herold Schattenbann, welcher in der Straße bei Azsharas Haus mit blutigen Wunden sein Leben ließ und schon bald von den herbeieilenden Bürgern bemerkt wurde.
Doch es starb auch noch ein zweites Wesen, von den Menschen unbemerkt, von Pfeilen durchbohrt, auf einem Grab des Friedhofs von Schattenschlucht, hoch oben auf der obersten Ebene.

Re: Spiel 31: Die Geheimnisse von Schattenschlucht, Ausbildungsspiel Clodo und Ashgur (beendet) Sieger: Das Rudel!
von Ashgur am 06.11.2011 20:09Emerald Mamori schritt langsam die lange Reihe der Bücherregale entlang, welche vollgestopft mit vielen verstaubten Büchern, an der Wand standen.
Der Tod von Azshara, der Hüterin der dritten Sonne, hatte ihn schwer getroffen. Die Sicherung etwaiger vertraulicher Informationen aus ihrer Residenz war das mindeste was er nun noch für die tun konnte.
Die Zahl der Hüter schrumpfte immer weiter. Die alte Ordnung verfiel nach und nach. Nun war er der letzte seines Ordens in Schattenschlucht.
Der Schutz des Ankerplatzes der sechsten Sonne war eine Aufgabe gewesen, welche Azshara zugeteilt worden war.
Nur sie hatte gewusst wo er sich befand und dieses Geheimnis hatte sie, wie es schien mit ins Grab genommen. Sie war eine Frau mit vielen Geheimnissen gewesen.
Plötzlich stutzte Mamori, hielt inne und zog dann ein dickes Buch aus dem Regal, welches abgegriffen und, im Gegensatz zu den meisten anderen Büchern, kein bisschen verstaubt war.
Er ging zu einem Tisch, schlug es auf und überflog die ersten Seiten.
Ganz offenbar ging es um das Sternensystem rund um die dunklen Lande. Immer schneller blätterte er die Seiten durch und war schon kurz davor das Buch einfach wieder in das Regal zurückzustellen als er erneut innehielt.
Zwischen den Seiten lag ein hauchdünner, goldener Schlüssel. Vorsichtig nahm er ihn zwischen Daumen und Zeigefinger und musterte ihn.
Ein unregelmäßiges Muster zog sich über die goldene Oberfläche.
Nein, das war kein Muster, es war eine Schrift.
>Ed forando da lumina<...die Sprache der Hüter... in der Sprache der Menschen: Der Fall der Sonnen.
Ed forando da lumina?, murmelte Mamori. Was hatte das nun wieder zu bedeuten?
Kaum hatte er die Worte ausgesprochen erhob sich plötzlich wie von Geisterhand das vor ihm liegende Buch in die Höhe und magische Symbole und Schriftzüge erschienen über den Seiten., änderten sich in schneller Abfolge, verschwanden und tauchten erneut auf.
Schnell war klar dass sich die Ausführungen um den Fall...der achten Sonne handelten?
Sichtlich überrascht und gebannt verfolgte Mamori minutenlang das Lichtspektakel.
Schließlich fiel das Buch zu Boden und der Hüter atmete tief durch um zu Begreifen was er soeben erfahren hatte.
Eine achte Sonne, welche bereits vor Jahrhunderten gefallen war. Das Erscheinen der drei Wanderer, Vorboten der Apokalypse, geschickt, um an die Ankerplätze der anderen Sonnen zu reisen und deren Fall vorzubereiten.
So also war Alura entvölkert worden. Das Bild der Wanderer ging Emerald nichtmehr aus dem Kopf, denn auch in Schattenschlucht hatte er solche Gestalten bereits gesehen und er verstand endlich worum es ging. Um den Fall der sechsten Sonne!
Zeitgleich stand Herold Schattenbann vor dem Galgen und blickte kopfschüttelnd auf das Opfer der letzten Lynchung und auf den Berg von Leichen davor. All diese Männer hatten im Kampf gegen den unbekannten ihr Leben lassen müssen. Ein Schauer lief ihm den Rücken hinunter.
Re: Spiel 31: Die Geheimnisse von Schattenschlucht, Ausbildungsspiel Clodo und Ashgur (beendet) Sieger: Das Rudel!
von Ashgur am 04.11.2011 21:46Am nächsten Morgen trat Emerald Mamori auf seinen Balkon hinaus und blickte zum Himmel.
Zum ersten Mal, seit langer Zeit war es wirklich hell in Schattenschlucht.
Es war der Tag der fünften Sonne, das wusste er. So hell wie am heutigen Tage würde sie erst in sieben Umläufen wieder scheinen.
Ihr Licht spendete Wärme, neue Zuversicht und Tatendrang. Die Sonnen würden heute erst nach 48 Stunden wieder untergehen und diesen Tag beenden. Und das war gut denn es gab viel zu tun!
Das ist wörtlich gemeint! Die nächste Lynchung findet Sonntag Abend statt, da ich das Wochenende über nicht da bin. Viel Spass solange!
Re: Spiel 31: Die Geheimnisse von Schattenschlucht, Ausbildungsspiel Clodo und Ashgur (beendet) Sieger: Das Rudel!
von Ashgur am 04.11.2011 21:30Geduckt hockte er auf dem Dach. Schon seit Stunden, ohne jede Regung...und wartete.
Unten auf der dunklen Straße eilten hastig die Leute vorbei, den Blick nach unten gerichtet, die Gedanken woanders.
Er lächelte grimmig. Sein Opfer musste jeden Moment kommen, da war er sicher.
Die Opferung von Azshara, gegen welche er sich heftigst gewehrt hatte und welche er doch nicht hatte verhindern können, hatte ihm gezeigt: Aus den Menschen sprach die Hektik und die Angst, der nächste Tote zu sein, nicht die Logik.
Die Zeit der Selbstjustiz war gekommen. Anders ging es nichtmehr weiter.
Unter ihm vernahm er das Knarzen einer sich öffnenden Tür. Ein Mann trat auf die Straße und zog seinen Mantel eng um sich.
Das war er. Das war die Quelle allen Übels, da war er sich sicher.
Der Mann auf dem Dach erhob sich lautlos und zog mit eiskalter Geschmeidigkeit zwei Messer.
Nachdem er sich nochmals vergewissert hatte dass die Gasse bis auf sein opfer leer war sprang er hinab und erlegte noch im Flug mit gezielten Stichen seine Beute.
Kein Laut drang aus dem schreckensgeweiteten Mund als der Getroffene zusammensackte.
Ohne Zeit zu verlieren steckte der Assassine seine Messer wieder weg, packte die Leiche und zerrte um die nächste Biegung in eine Nebengasse. Dort stockte er.
Denn dort lag schon jemand.


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